Das sind Wir!

Die Feuerwehr Oberasbach ist eine Freiwillige Feuerwehr, d.h. dass die Feuerwehrler im Gegensatz zu Berufsfeuerwehrmännern alle Einsätze, Pflege der Gerätschaften, Ausbildungen  und Sicherheitswachen unentgeltlich und zum größten Teil in ihrer Freizeit erledigen. Zusammengefasst … Ehrenamtlich!

Die Mannschaft der Feuerwehr Oberasbach ist unterteilt in drei Gruppen: die Jugendwehr, sowie die Ehren- und Einsatzabteilung. Die Einsatzabteilung besteht zur Zeit aus 66 aktiven Feuerwehrmännern und -frauen. Das Eintrittsalter für die Jugendwehr beträgt 12 Jahre, für den aktiven Einsatzdienst 18 Jahre. Außerdem verfügt die FF über fünf Fahrzeuge, einem Einsatzleitwagen (ELW 12/1), einem Löschgruppenfahrzeugen (LF 16/12), einem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20/16), einer Drehleiter ( DLK 23/12) und einem Kleinalarmfahrzeug (KLAF).

Die Feuerwehr Oberasbach rückte in den vergangenen Jahren durchschnittlich ca. 140 mal zu Einsätzen im Stadtgebiet oder überörtlich aus. Im Gegensatz zu der weit verbreiteten Annahme, die Feuerwehr würde vor allem Brände löschen, stellt diese Einsatzart einen vergleichsweise kleinen Anteil dar. Über 85 % aller Einsätze fallen unter die Rubrik der ‚Technischen Hilfeleistung‘, wie z.B. Überschwemmungen, Sturmschäden oder Verkehrsunfälle.
Da das Einsatzgebiet der FF viele verschiedene Gebiete wie Wälder und landwirtschaftlichen  Flächen, aber auch Stadtgebiete, große Verkehrsstraßen, Eisenbahnstrecken und Fabriken beinhaltet, reicht das Einsatzspektrum von der einfachen Ölspurentfernung bis hin zu Großbränden oder Gefahrengutunfällen. Die größeren Einsätze fährt die Stützpunktwehr aber meist mit ihren Ortsteilwehren, der FF Altenberg und der FF Rehdorf, zusammen.

Alarmiert werden die Einsatzkräfte über sogenannte Funkmeldeempfänger (FME bzw. von uns liebevoll „Piepser“ gennant), die jeder aktive Feuerwehrmann immer bei sich trägt. Die reguläre Sirenenalarmierung wird für die Feuerwehr Oberasbach schon seit Jahren nur noch zur Nachalarmierung oder im Katastrophenfall genutzt.

Damit im Einsatzfall alles reibungslos klappt, wird in der Regel zwei- bis viermal im Monat bei  Feuerwehrübungen der Ernstfall geprobt. Dabei stehen theoretische Unterrichte über Unfallverhütungsvorschriften und das Brandverhalten verschiedener Stoffe genauso auf dem Plan, wie praktische Knotenübungen, Ortsbegehungen oder groß angelegte Einsatzübungen. Zusätzlich treffen sich viele Kameraden unter der Woche abends am Gerätehaus für kleinere THL-, Abseil- oder Sanitätsübungen, oder einfach nur zum Sport.